Biografie


© Roger Eberhard

 

Benedict Wells wurde am 29. Februar 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren kam er auf das erste von drei bayerischen Internaten und Heimen, in denen er seine gesamte Schulzeit verbrachte. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein Debüt ›Becks letzter Sommer‹ erschien 2008 im Diogenes Verlag, es wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und fürs Kino verfilmt. Es folgten sein ursprünglich erster Roman ›Spinner‹, den er mit neunzehn geschrieben hatte, und ›Fast genial‹. Im Jahr 2016 erschien sein vierter Roman ›Vom Ende der Einsamkeit‹, der über achtzig Wochen auf der Bestsellerliste stand und zum Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen gewählt wurde. Er wurde u.a. mit dem European Union Prize for Literature prämiert und in bisher 26 Sprachen übersetzt.

Benedict Wells spielt Fußball in der Autoren-Nationalmannschaft und ist Halbschweizer; neben der deutschen besitzt er als Sohn einer Luzernerin auch die schweizer Staatsbürgerschaft. Nach Jahren in Barcelona lebt er wieder in Berlin.

Publikationen:

  • Becks letzter Sommer
    Erschienen August 2008 im Diogenes Verlag.
  • Spinner
    Erschienen Juli 2009 im Diogenes Verlag.
  • Fast genial
    Erschienen August 2011 im Diogenes Verlag.
  • Vom Ende der Einsamkeit
    Erschienen Februar 2016 im Diogenes Verlag.

Verfilmungen:

  • Becks letzter Sommer
    Kinostart Juni 2015
    Regie: Frieder Wittich. Hauptrollen: Christian Ulmen, Nahuel Perez Biycayart, Friederike Becht, Eugene Boateng.